Konzernmodell

Konzernweite KI-Governance, ohne die Mitbestimmung jeder Tochter zu überschreiben

Ein Freigabevorgang, von der Holding gestartet, rollt automatisch durch Ihren gesamten Konzern – bis auf die Gesellschaften, die Sie ausschließen. Jede Tochter behält ihre eigene Freigabekette und ihre eigene Mitbestimmung.

Symbolische Illustration einer Konzernstruktur mit verbundenen Tochtergesellschaften

Bild mit KI erstellt

Der Zielkonflikt

Überblick oben, Autonomie unten – die meisten Tools zwingen Sie, sich zu entscheiden

Die Konzernmutter muss nachweisen können, dass KI-Governance konzernweit durchgesetzt wird – Haftung, EU AI Act, Aufsichtspflicht. Aber jede Tochtergesellschaft hat eigene Mitbestimmung, eigene Entscheider, eigenes Tempo und darf nicht einfach von der Zentrale überschrieben werden. Und keine Tochter soll die Governance-Daten einer anderen sehen, nur weil beide zum selben Konzern gehören.

20 Tochtergesellschaften. Die Konzernmutter führt eine neue KI-Richtlinie ein. Wie kommt die durch – ohne 20 Einzel-E-Mails und ohne die Mitbestimmung von drei Töchtern zu übergehen?

Holding startet Vorgang Tochter A Betriebsrat Tochter B Tochter C Betriebsrat

So funktioniert es

Ein Rollout, vier Dinge, die dabei unangetastet bleiben

1. Struktur abbilden

Ein Beteiligungsgraph statt starrem Organigramm – Kapitalanteil, Stimmrechtsanteil und Beherrschungsart (Mehrheit, Beherrschungsvertrag, faktisch, Minderheit, Gleichordnung) an jeder Verbindung. Zyklen werden automatisch verhindert, Kapitalanteile automatisch auf 100 % begrenzt.

2. Teilnahme ist Opt-in, pro Gesellschaft

Nicht jede Tochter muss mitmachen. Eine Tochter mit eigenem Governance-Prozess bleibt außen vor, wenn gewünscht.

3. Ein Anstoß, viele lokale Vorgänge

Die Holding startet einen Vorgang – für jede teilnehmende Tochter entsteht ein eigener, vollwertiger Freigabevorgang mit der lokal konfigurierten Freigabekette. Kein Master-Override, sondern echte Parallel-Vorgänge.

4. Lokale Mitbestimmung bleibt in Kraft

Braucht eine Tochter laut ihren eigenen Regeln eine Betriebsrats-Freigabe, greift die automatisch – unabhängig davon, dass der Vorgang konzernweit angestoßen wurde.

Im Überblick

Was das Konzernmodell leistet

  • Beteiligungsgraph mit automatischer Zyklus- und Kapitalanteilsprüfung
  • Opt-in-Teilnahme je Gesellschaft an konzernweiten Freigaben
  • Volle, unveränderte lokale Freigabekette je Tochter
  • Lokale Mitbestimmung (Betriebsrat) bleibt unabhängig von der Konzernebene wirksam
  • Auditierbare, dokumentierte Ausnahme von der sonst strikten Mandantentrennung – kein Datenzugriff zwischen Töchtern
  • Verfügbar ab GROUP (bis 10 Unternehmen), unbegrenzt ab ENTERPRISE

Bereit, über Ihre Konzernstruktur zu sprechen?

Wir gehen mit Ihnen durch Ihre tatsächliche Konzernstruktur und zeigen, wie der Rollout in Ihrem Fall aussieht.